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Beziehung & Vertrieb · 1 Min. Lesezeit · aktualisiert am 08.10.2026

Die Account-Journey in sechs Schritten.

Welche Kunden verdienen besondere Aufmerksamkeit? Wie verstehst du ihre Ziele und die beteiligten Entscheider? Sechs Schritte für eine strukturierte Kundenentwicklung.

Von Dominik Allgeier – Gründer & Trainer von Sarvon

Im Key Account Management verkaufst du nicht in erster Linie Produkte – du leistest einen Beitrag zu den wichtigsten Problemen deines Schlüsselkunden.

Oft bringt eine kleine Gruppe von Kunden den grössten Teil des Umsatzes – und längst nicht jeder Kunde ist profitabel. Prüf das an deiner eigenen Kundenliste, bevor du Vertriebszeit verteilst.

Der Hebel liegt in der Fokussierung. Die Account-Journey macht diese Fokussierung in sechs konkreten Schritten wiederholbar.

Die sechs Schritte

01

Account-Auswahl

Vertriebsressourcen nach Potenzial bündeln – nicht jeder Kunde verdient die gleiche Aufmerksamkeit.

02

Strategievergleich

Die Strategie des Kunden mit der eigenen vergleichen, Schnittmengen finden.

03

Kernbotschaften

Aus den Schnittmengen prägnante, konsistente Botschaften formulieren.

04

Stimme des Kunden

Wahrnehmung, Sprache und Entscheidungslogik des Kunden verstehen.

05

Wertversprechen

Auf den Punkt bringen, warum der Kunde ausgerechnet bei dir kauft – mit vier Elementen: Behauptung, expliziter Kundenmehrwert, konkrete Realisierung, überzeugende Beispiele aus der Vergangenheit.

06

Buying Center

Aufgaben, Rollen, Macht und Interessen aller Entscheider analysieren (Power-Interest-Matrix), daraus einen Beziehungsplan ableiten – wer kommuniziert mit wem, welche Kernbotschaften, welche Tabus.

Woran du merkst, ob es wirkt

Zwei Signale zeigen, ob die Account-Journey mehr als ein Papier ist: regelmässige Win-Loss-Analysen im Team – warum haben wir gewonnen, warum verloren? – und ein lebender Account-Plan, der diese Analysen inhaltlich zusammenfasst. Er ist der Gegenpol zum CRM: das bleibt kontaktorientiert, der Account-Plan bleibt strategisch.

Im Vertrieb geht es nicht nur um neutrale Unternehmen, sondern immer auch um Menschen mit ihren Persönlichkeiten, Fähigkeiten, Interessen und Absichten.

Praxis-Einordnung

In ERP-Projekten sitzen im Buying Center oft vier verschiedene Interessen am selben Tisch – IT, Fachbereich, Einkauf, Geschäftsleitung. Wer das nicht sauber trennt, verhandelt mit dem Falschen über das Falsche.

Quellen: Standardwerke zum Key Account Management; Account-Management-Strategien im B2B-Vertrieb

Von der Theorie in die Praxis.

Genau das übe ich im passenden Training an euren Fällen – inhouse, bei euch vor Ort, mit maximal 6 Teilnehmern.

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