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Insights · Kuratierte Lektüre

Klar denken. Klug handeln.
Wirkung erzielen.

Werkzeuge, die in ERP-Projekten, Pre-Sales-Gesprächen und Eskalationen tragen.

Drei Säulen: Denken, Handeln, Beziehung

I

Denken

Denkfehler erkennen, bevor sie zu Fehlentscheidungen werden.

II

Handeln

Strukturiert entscheiden — nicht aus dem Bauch und nicht aus Angst.

III

Beziehung

Kunden verstehen, nicht nur kennen. Beschwerden in Loyalität verwandeln.

01 — Klares Denken

Sechs Denkfehler, die Projekte versenken.

Unser Steinzeithirn ist für die Savanne gemacht — nicht für ERP-Roadmaps, Lieferantenauswahl oder Personalentscheide. Wer die Mechanik kennt, korrigiert sich, bevor es teuer wird.

„In den letzten Jahren haben wir eine Welt geschaffen, die wir nicht mehr verstehen.“

Nr. 01

Survivorship Bias

Wir hören nur die Erfolgsgeschichten — nie die zehntausend, die scheiterten. Bewerten Sie Wahrscheinlichkeiten, nicht Anekdoten.

Nr. 02

Confirmation Bias

Wir biegen Fakten zurecht, bis sie ins eigene Weltbild passen. Suchen Sie aktiv nach Hinweisen, die widersprechen.

Nr. 03

Authority & Halo

Weisser Kittel, dunkler Anzug, Titel — und schon übernehmen wir das Denken anderer. Status ist kein Argument.

Nr. 04

Sunk-Cost-Falle

Schlecht investiertem Geld werfen wir noch mehr hinterher. Bereits entstandene Kosten gehören in keine Zukunftsentscheidung.

Nr. 05

Verlustaversion

Mögliche Verluste wiegen schwerer als gleich grosse Gewinne. Deshalb wirkt das illusionäre „Nullrisiko“ so verlockend.

Nr. 06

Self-Serving Bias

Erfolg uns selbst, Misserfolg den Umständen — der bequemste aller Denkfehler. Und der teuerste in Führungsrollen.

„Zusammenhang ist nicht Kausalität.“

Bevor Sie aus zwei Datenpunkten eine Geschichte machen — fragen Sie, welche dritte Variable Sie übersehen.

02 — Kluges Handeln

Vier Prinzipien für den Alltag.

01

Probleme vermeiden statt lösen

Es ist leichter zu sagen, was man nicht tun sollte, als was richtig ist. Wer Denkfallen umgeht, dem bleibt automatisch kluges Handeln übrig.

02

Infodiät statt Datenflut

Mehr Information heisst nicht bessere Entscheidungen. News sind für den Geist, was Zucker für den Körper ist.

03

Willenskraft ist eine Batterie

Sie entlädt sich. Heikle Entscheidungen morgens treffen, in kleine Schritte zerlegen, zwischendurch laden.

04

Bessere Mitarbeitende einstellen

Eine Führungskraft ist exzellent, wenn sie Menschen anstellt, die besser sind als sie selbst.

Eine Pilotenregel

„Never Panic.“

Gewitter voraus? Erst ranfliegen, dann entscheiden. Die meisten Sorgen treffen nie ein — und die, die eintreffen, lösen sich mit kühlem Kopf besser.

03 — Beziehung & Vertrieb

Die Account-Journey in sechs Schritten.

5 – 20 % der Kunden machen 50 – 60 % des Umsatzes. Nur 35 % der Kunden bringen Gewinn — und doch fliessen oft 60 % der Vertriebsausgaben in die unrentablen. Der Hebel liegt in der Fokussierung.

Schritt 01

Account-Auswahl

Vertriebsressourcen nach Potenzial bündeln — nicht jeder Kunde verdient die gleiche Aufmerksamkeit.

Schritt 02

Strategievergleich

Die Strategie des Kunden mit der eigenen vergleichen und Schnittmengen finden.

Schritt 03

Kernbotschaften

Aus den Schnittmengen prägnante, einprägsame Botschaften formulieren — konsistent über alle Kontaktpunkte.

Schritt 04

Stimme des Kunden

Wahrnehmung, Sprache und Entscheidungslogik des Kunden verstehen — und die eigene Kommunikation daran ausrichten.

Schritt 05

Wertversprechen

Auf den Punkt bringen, warum der Kunde ausgerechnet bei Ihnen kauft.

Schritt 06

Buying Center

Aufgaben, Rollen, Macht und Interessen aller Entscheider analysieren — und einen Beziehungsplan daraus ableiten.

„Es geht darum, den Kunden zu verstehen — nicht nur zu kennen.“
Der Kern jedes B2B-Gesprächs

04 — Eskalation

Reklamationen in fünf Phasen lösen.

Eine gut bearbeitete Beschwerde bindet Kunden stärker als ein reibungsloser Verlauf. Voraussetzung: ein Gespräch, das Struktur hat.

Phase 1

Begrüssung

Den Ton setzen — sachlich, präsent, zugewandt.

Phase 2

Zuhören & Aggressionen abbauen

Druck ablassen lassen, ohne sich anstecken zu lassen.

Phase 3

Konflikt bereinigen

Trennen, was Sache ist und was Emotion.

Phase 4

Problem lösen

Konkrete Schritte vereinbaren — verbindlich und nachvollziehbar.

Phase 5

Abspann

Beziehung stärken. Eine gut gelöste Reklamation ist Loyalitätsmotor.

05 — Haltung

Fünf Prinzipien des Erfolgs.

„Träume + Realität + Entschlossenheit = ein erfolgreiches Leben.“

  1. Prinzip 01

    Notieren Sie Ihre persönlichen Prinzipien — und halten Sie sich strikt an sie.

  2. Prinzip 02

    Hyperrealisten haben ein exaktes Bild der Realität und ihrer Folgen — nicht ein gewünschtes.

  3. Prinzip 03

    Setzen Sie Ziele, identifizieren Sie Probleme, beseitigen Sie sie. In dieser Reihenfolge.

  4. Prinzip 04

    Bedenken Sie die Konsequenzen zweiter und dritter Ordnung — nicht nur die unmittelbaren.

  5. Prinzip 05

    Vor jeder guten Entscheidung steht eine Lernphase. Überspringen Sie sie nicht.

Aus Lektüre wird Können.

Diese Werkzeuge entfalten ihre Wirkung im Training — übersetzt auf Ihre Projekte, Ihre Kunden, Ihre Sprache.