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Auftritt · 1 Min. Lesezeit · aktualisiert am 08.10.2026

Souverän auftreten: Hochstatus statt Tiefstatus.

Wie beeinflussen Haltung, Stimme und Verhalten deine Wirkung? Lerne, deinen Auftritt bewusst an die Gesprächssituation anzupassen.

Von Dominik Allgeier – Gründer & Trainer von Sarvon

Status ist keine Charaktereigenschaft. Es ist eine Haltung, die man wählt – und die man üben kann.

Typ
Verhalten
Haltung
Wirkung
Hochstatus
Raum nehmend
«Ich brauche das nicht.»
«Kommt zu mir.»
Tiefstatus
Raum gebend
«Ich brauche das.»
«Bitte gebt mir.»

In Verhandlung und Führung ist Hochstatus oft der wirksamere Ausgangspunkt – entscheidend ist, dass du deinen Status bewusst wählst und wechseln kannst.

Die Als-ob-Technik

01

Sicherheits-Szenario

Sich vorstellen, das Projekt schon gewonnen zu haben.

02

Alternativ-Szenario

Sich vorstellen, mehrere gute Optionen zu haben.

03

Unmöglichkeits-Szenario

Sich vorstellen, man könnte aus strukturellen Gründen ohnehin nicht nachgeben.

Körpersprache im Hochstatus

Zurücklehnen statt vorbeugen, ruhige Gestik, langsame und tiefe Sprache, Präsenz zeigen statt sich klein machen.

Warnung: Zu viel Entspannung kippt. Sie kann als mangelnde Wertschätzung, Abweisung oder Arroganz wirken – Hochstatus ist Präsenz, nicht Gleichgültigkeit.

Wenn Hochstatus der falsche Einstieg ist

Szenario «Tief rein, Hoch im Kern, Tief raus»: Wenn ein Hochstatus-Einstieg das Gegenüber kränken würde, steige bewusst tief ein, wechsle nur bei deinen Kernpunkten kurz in den Hochstatus und höre danach wieder zu. Achte auf die Wendepunkte, an denen dir Raum gegeben wird – dort gehört der Hochstatus hin, sonst der Tiefstatus.

Der Schlüssel liegt in der Entspannung – von innen nach aussen. So bleibt man im Hochstatus.

Status, Körpersprache und die Als-ob-Technik übst du im Training souverän auftreten an Szenarien aus eurem Projektalltag.

Praxis-Einordnung

Der grösste Statusfehler in ERP-Verhandlungen: sich für die eigene Lösung entschuldigen, bevor überhaupt ein Einwand kam. Wer im Tiefstatus präsentiert, verhandelt den Preis schon gegen sich selbst – bevor der Kunde auch nur gefragt hat.

Quellen: Trainingsmaterial zu Status und Körpersprache in Verhandlungen; Keith Johnstone, «Improvisation und Theater»

Von der Theorie in die Praxis.

Genau das übe ich im passenden Training an euren Fällen – inhouse, bei euch vor Ort, mit maximal 6 Teilnehmern.

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