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Selbstmanagement · 1 Min. Lesezeit · aktualisiert am 23.07.2026

Zeitdiebe erkennen und eliminieren.

Unterbrechungen, unklare Prioritäten und volle Kalender erschweren konzentriertes Arbeiten. Fünf typische Zeitdiebe und Methoden, mit denen du deinen Alltag besser organisierst.

Von Dominik Allgeier – Gründer & Trainer von Sarvon

Zeit geht nicht in grossen Blöcken verloren. Sie verrinnt in Kleinigkeiten, die niemand notiert.

ZeitdiebHäufigkeitVerlust
Link, Passwort oder Ticket suchen4×/Tag, 10 Sek.⅓ Arbeitstag / Jahr
Irrelevante E-Mails lesen10×/Tag, 30 Sek.2 Arbeitstage / Jahr
Datei suchen2×/Tag, 2–4 Min.2–4 Arbeitstage / Jahr
Kurze Unterbrechungen10×/Tag, 30 Sek.2 Arbeitstage / Jahr
Vor Meetings warten2×/Woche, 10 Min.2 Arbeitstage / Jahr
Summe8–10 Arbeitstage / Jahr

Fast zwei Arbeitswochen im Jahr – die niemand bewusst «verplant» hat.

Fünf Zeitdieb-Kategorien

  • Ablenkungen & Unterbrechungen
  • Persönliche Zeitdiebe (Perfektionismus, Aufschieberitis)
  • Unordnung & Chaos
  • Meetings aus Gewohnheit
  • Nicht-Nein-sagen-Können

Eisenhower – «Living above the Line»

Bewusst mehr Zeit in wichtige, nicht dringende Aufgaben investieren, statt nur Dringendes abzuarbeiten.

«The urgent are not important, and the important are never urgent.»

Dwight D. Eisenhower, Rede 1954

Die Blocktechnik

90-Minuten-Blöcke mit kurzen Pausen, höchstens drei Blöcke pro Tag, dazu rund ein Halbtag pro Woche als bewusster Puffer.

So kommst du rein

Zwei feste Routinen tragen den Rest: eine Wochenabschluss-Routine am letzten Arbeitstag (15–60 Minuten: Was ist erreicht? Was liegt an? Wo liegt der Fokus?) und 5–10 Minuten Tagesplanung am Vorabend oder am Morgen.

Praxis-Einordnung

In Projektrollen ist die Blocktechnik oft der einzige Weg, überhaupt an einem Thema dranzubleiben – zwischen zwei Meetings 20 Minuten «produktive Zeit» zu finden, ist eine Illusion.

Quellen: Zeitmanagement-Trainingsmaterial; David Allen, «Wie ich die Dinge geregelt kriege» (Getting Things Done)

Von der Theorie in die Praxis.

Genau das übe ich im passenden Training an euren Fällen – inhouse, bei euch vor Ort, mit maximal 6 Teilnehmern.

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