Zeit geht nicht in grossen Blöcken verloren. Sie verrinnt in Kleinigkeiten, die niemand notiert.
| Zeitdieb | Häufigkeit | Verlust |
|---|---|---|
| Link, Passwort oder Ticket suchen | 4×/Tag, 10 Sek. | ⅓ Arbeitstag / Jahr |
| Irrelevante E-Mails lesen | 10×/Tag, 30 Sek. | 2 Arbeitstage / Jahr |
| Datei suchen | 2×/Tag, 2–4 Min. | 2–4 Arbeitstage / Jahr |
| Kurze Unterbrechungen | 10×/Tag, 30 Sek. | 2 Arbeitstage / Jahr |
| Vor Meetings warten | 2×/Woche, 10 Min. | 2 Arbeitstage / Jahr |
| Summe | 8–10 Arbeitstage / Jahr | |
Fast zwei Arbeitswochen im Jahr – die niemand bewusst «verplant» hat.
Fünf Zeitdieb-Kategorien
- Ablenkungen & Unterbrechungen
- Persönliche Zeitdiebe (Perfektionismus, Aufschieberitis)
- Unordnung & Chaos
- Meetings aus Gewohnheit
- Nicht-Nein-sagen-Können
Eisenhower – «Living above the Line»
Bewusst mehr Zeit in wichtige, nicht dringende Aufgaben investieren, statt nur Dringendes abzuarbeiten.
«The urgent are not important, and the important are never urgent.»
Dwight D. Eisenhower, Rede 1954
Die Blocktechnik
90-Minuten-Blöcke mit kurzen Pausen, höchstens drei Blöcke pro Tag, dazu rund ein Halbtag pro Woche als bewusster Puffer.
So kommst du rein
Zwei feste Routinen tragen den Rest: eine Wochenabschluss-Routine am letzten Arbeitstag (15–60 Minuten: Was ist erreicht? Was liegt an? Wo liegt der Fokus?) und 5–10 Minuten Tagesplanung am Vorabend oder am Morgen.
Praxis-Einordnung
Quellen: Zeitmanagement-Trainingsmaterial; David Allen, «Wie ich die Dinge geregelt kriege» (Getting Things Done)